2. PLatz ist sicher!
Ein goßer Tag für unsere VSG!
VSG Weißensand - SG Limbach 3:0 (2:0)
Tore: 3x Andy Behlau laut Statistik, als "moralische" Torschützen fühlen sich: 1:0 Jens Prager, 3:0 "Mei Ling" Scholz
VSG Weißensand II - SG Limbach II 6:3
Tore: 4x Tino Trommer, Enno Zeitler, Mario Trützschler
VSG Weißensand - SG Limbach 3:0 (2:0)
Es sei dem Chronisten nachgesehen, wenn sein Bericht etwas verspätet erscheint. Aber ein solches EreignisSituation muss auch er erst mal verdauen.Als Spiel des Jahres bezeichnete Trainer Sven Hoppe dieses entscheidende Spiel gegen Limbach und "Ich bin überzeugt vom Sieg" fügte er noch an. Natürlich war allen Spielern klar, was auf dem Spiel stand. Das sollte Motivation genug sein. Christoph Schaller ermahnte trotz der Brisanz zur Ruhe. Aber nicht nur die VSG war sich der Bedeutung der Begegnung bewusst. Es ist hoch anzuerkennen, dass die Schiedsrichteransetzer unter Leitung von Michael Böhm mit Schiedsrichter Olaf Seidel und den Linienrichtern Edgar Zeidler und Bernd Reinhold erfahrene Spielleiter ansetzten.
Nun hatte die SG Limbach elf (!) Begegnungen hintereinander nicht verloren, ein Lauf, wie er im Buche steht. Die jungen Aktiven waren hungrig, auch die Hürde Weißensand zu nehmen. Wie spielt man gegen eine solche Elf? Das Weißensander Trainergespann war sich einig, wir stellen uns nicht hinten rein. Und die Mannschaft setzte diese Taktik um. Sie spielte abgeklärt und ließ sich nicht überrennen. Schon nach vier Minuten schlug man zu. Ein Freistoß von Jens Prager bringt den Torhüter in Verlegenheit, mit der Körpervorderseite zum eigenen Tor fischelt er herum, uns Udo stochert das Leder dann hinein. Natürlich, Jens, ist das irgendwo auch dein Tor. Limbach antwortet mit Standarsituationen, aber zwei Freistöße von Stahnke und einer von Schick bringen keine wirkliche Gefahr. In der 23. steht Rene David vor seinem 75. Jubiläumstor, über Prager und Behlau kommt der Ball zu ihm, doch er trifft nicht voll. Auch am zweiten Tor in der 26. ist der "Standard-König" Jens Prager wieder im Einsatz. Sein Freistoß kommt zu Udo Behlau. Der steht wieder mal goldrichtig, wie eben ein Goldgetter agiert. Nach ca. einer halben Stunde hebt Linienrichter Bernd Reinhold seine Fahne: Er zeigt eine Tätlichkeit von Heilmann gegen Daniel Bienert an, die SR Olaf Seidel mit Rot ahndet. Der Platzverweis mobilisiert die Weißensander nicht so richtig, Limbach bemüht sich um Ordnung in den eigenen Reihen. Das Spielprotokoll von Simone verzeichnet nur noch Ecken und Freistöße, die wir uns schenken können.
In der 2. Halbzeit ging es darum, mit einem weiteren Tor den Sack endgültig zuzumachen. Die Gäste bemühten sich zwar, das Ergebnis noch zu kippen, aber so recht zwingend wurde es nicht. Da war aber die 54. Minute, die beste Chance der Limbacher. Über Schick kommt der Ball zu Buschner, dessen Schuss lenkt Leiste mit großer Parade zur Ecke. Übrigens: In seinen letzten sechs Spielen in der Ersten musste Jan Leißner nur ein Gegentor hinnehmen!. An dieser Stelle muss aber auch an Kowa erinnert werden, der auch großartige Partien im VSG-Tor ablieferte und der wegen Knieprobleme im Endkampf passen musste. Danke, Kowa!. Der Gastgeber bestimmte aber weiter die Partie. Noch einmal stand Rene David vor seinem Jubiläumstor, doch die Abseitsfahne verwehte sein Erfolgserlebnis. In der 72. fing sich der Limbacher Stöcker die Gelb-Rote Karte ein, als er nach Gelb noch etwas zu SR Olaf Seidel zu sagen hatte. Den Schlusspunkt des Matches setzte unser "Mei Ling" Marcel Scholz. Mit einem seiner bekannten Superantritte tankt er sich auf der rechten Außenbahn durch. Seine Eingabe überfordert igendwie einen Limbacher Abwehrspieler und einer steht wieder bereit: Uns Udo!. Die Statistik rechnet ihm das Tor zu, Sweety darf sich freuen, geschossen hat es am Ende vielleicht sogar ein Limbacher. Was solls, die VSG fährt die Punkte ein, verdient. Mit großer Wahrscheinlichkeit müsste das zum Aufstieg reichen. Dass die Limbacher sehr enttäuscht waren, muss man verstehen. Diese junge Truppe hat in der Zukunft alle Möglichkeiten, unter Umständen ist ja sogar noch der Aufstieg möglich.
Für Weißensand spielten:
Jan Leißner, Ralf Zeitler (78. Andreas Pietzsch), Steffen Zimmermann (Kapitän), Danny Richter, Daniel Bienert, Sven Schlegel (85. Lars Lemke), Jens Prager, Rene David, Felix Schädlich (69. Marcel Scholz), Jan Beisinger, Andy Behlau
Gelbe Karten: VSG 1, Limbach 3
VSG Weißensand II - SG Limbach II 6:3 (2:1)
Noch am Freitag sah es für Chef Leiste aufstellungsmäßig noch gar nicht so gut aus. Doch am Samstag folgte ein glorreicher Sieg. Mann des Tages war dabei Tino Trommer mit seinen vier Toren. Schon in der 12. erzielt er seinen ersten Treffer, als er sich durchtankt. Nach Vorarbeit von Enno Zeitler markiert Tino in der 26. sein zweites Tor. Übrigens: Unser Enno zeigte sich nach seinem Trip nach Down Under in einer bestechenden Form, da ist noch was zu erwarten. Im Gegensatz zu Tino verwertete Oldie Peter Müller Ennos Pass in der 36. in glasklarer Position leider nicht. Aber bitte, wer ist mit 59 Jahren schon noch in der Lage, 90 Minuten so durchzuspielen!! Limbach ließ nicht locker und kam in der 40. zum Anschlusstreffer. In der 56. glich der Gast sogar mit Hilfe des Pfostens aus. Doch unser Tino bringt mit seinem Elfer in der 59. wieder die Führung und wäscht in der 70. mit dem 4:2 nach. Noch immer mischen aber die Limbacher mit und kommen in der 75. zum Anschlusstor. Jetzt schlägt Australien zu, Enno bringt in der 80. sein Team in der 80. mit einem sehenswerten Tor auf die Siegerstraße. Die Entscheidung fällt in der 88. Minute. Mario Trützschler geht über halbrechts unwiderstehlich durch. Innen sieht er freistehend Peter Müller, doch der hatte in der 36. noch kläglich versagt und so donnert Mario die Kirsche aus ganz spitzem Winkel selbst ins Tor.Für Weißensand spielten:
Jürgen David, Michael Dietel, Uwe Zweig (Kapitän), Swen Voigt, Marcel Göckel, Ulrich Sternkopf, Mario Trützschler, Enrico Zeitler, Tino Trommer (82. Andre David), Peter Müller sen., Andre Pietzsch
Bild 1: Goalgetter Udo Behlau inmitten seiner Kameraden Bild 2: Hatten das Spiel im Griff: Olaf Seidel, Edgar Zeidler und Bernd Reinhold Bild 3: Vier Tore in der 2. erzielte Tino Trommer
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