Einen achtbaren 6. Platz belegten unsere Alten Herren beim 10. Kirmesturnier in Treuen:
10. Kirmesturnier des FSV Treuen für die Alten Herren
Am Freitagabend trafen sich einer schönen Tradition folgend 7 Alte-Herren-Teams zum 10. Fußballturnier als Eröffnung der Treuener Kirmes. Immer dabei auch unsere VSG mit mehr oder weniger Erfolg. 2004 hatten wir sogar den Pott gewonnen (stimmt die Jahreszahl?).
Neben Weißensand traten zwei Mannschaften des Gastgebers und Teams aus Lengenfeld, Pfaffengrün, Schreiersgrün und Zobes an. Da eine Mannschaft abgesagt hatte, wurde im Modus Jeder gegen Jeden gespielt. Mit acht Aktiven war die VSG diesmal zahlenmäßig und auch wohl qualitativ gut vertreten. So erschien es möglich, das vorjährige schlechte Ergebnis (da war nicht ein Tor gelungen) vergessen zu machen.
Im ersten Spiel ging es gegen einen der Favoriten, dem SV Schreiersgrün. Es war ein Spiel ohne Höhepunkte, ein etwas müder Kick von beiden Seiten. Das 1:0 wurde dem Gegner geschenkt. Zwei Chancen waren von Ralf Zeitler zu notieren. "Ich wollte abspielen,was mir misslang. Ich hätte besser selbst vollendet", merkte er später an. Gut auch Keeper und Kapitän Jürgen David. Das 2:0 in der letzten Minute wurde dann auch noch vom Chronisten übersehen.
Im zweiten Spiel gegen Treuen 1 hingen die Trauben ohnehin hoch. Hinzu kam, dass man glaubte, dem Gastgeber für die einladung Geschenke machen zu müssen, wofür Jürgen David und Bernd Hübschmann mit seinem Eigentor sorgten (Endstand 0:2). Merken wir noch eine klare Möglichkeit für Jürgen Sommer nach Zuspiel von Ralfi an.
Wichtig war dann das dritte Spiel gegen Treuen 2, beide Mannschaften lagen mit 0 Punkten und 0:4 Toren gleichauf. Jetzt wollten es unsere Männer wissen. Ralfi ging in der 1. allein, blieb dann aber hängen ebenso wie Jürgen Sommer in der 3. Nachdem die Treuener Nadelstiche gesetzt hatten, dominierte wieder die VSG. Es gelang aber leider kein Treffer. Am Ende war es Jürgen David, der mit Klasseparaden das Unentschieden rettete.
Es folgten die Spiele gegen Zobes und Pfaffengrün, die beide mit 0:1 nur knapp verloren gingen, die Weißensander dabei aber nicht enttäuschten. Sie spielten gut mit und hatten auch ihre Chancen. Gegen Zobes fiel das Tor erst in der vorletzten Minute, danach hätte sogar Uwe Hoffmann nach Pass von Jürgen Sommer noch ausgleichen können. Bis vor dem Match gegen Paffengrün wurde bei uns auf Doping (sprich Bier) noch verzichtet. Gut, dass Simone zwei Tabletts anschleppte. So richtig wirkte es aber erst in der letzten Begegnung gegen die Lengenfelder.
Die Lengenfelder waren zu diesem Zeitpunkt durch einen Sieg gegen Treuen 1 schon sicherer Turniersieger. Natürlich hängten sie sich da nicht mehr ganz so voll rein, Torgeschenke machten sie deshalb aber nicht. Der durch den Gerstensaft aufblühende Ralf Zeitler erzielte in der 3. in seiner bekannten Manier das 1:0 für die VSG. Danach in der 4. und 6. parierte Jürgen David in großem Stil. Eine Augenweide auch das 2:0 in der 7. durch Michael Strohbach, erzielt mit vollster Kraft (hoffentlich hatte er sich für seine Gute noch paar Körner aufgehoben). Erst in der letzten Minute kam Lengenfeld zum 1:2-Anschlusstreffer. Im gleichzeitig laufenden Spiel kam Treuen 2 gegen Zobes nur zu einem Unentschieden (dies rettete übrigens Treuen 1 den 2. Platz), was ihnen die Rote Laterne brachte und die VSG auf den 6. Platz.
Anerkennung ausdrücklich allen (!!) unseren Männern. Der Chronist hatte mal wieder viel Freude auf der Bank und durfte dann auch teilhaben an der Vernichtung des 10-Gläser-Bier-Preises.
Der Endstand:1. Lengenfeld 15 Pkt. 9:3 Tore2. Treuen 1 12 Pkt. 7:3 Tore3. Zobes 11 Pkt. 4:2 Tore4. Schreiersgrün 10 Pkt. 6:4 Tore5. Pfaffengrün 6 Pkt. 2:5 Tore6. Weißensandd 4 Pkt. 2:7 Tore7. Treuen 2 2 Pkt. 0:6 Tore
Für die VSG spielten (von links): Peter Müller, Uwe Hoffmann, Ralf Zeitler, Bernd Hübschmann, Jürgen Sommer, Olaf Hoffmann, Michael Strohbach und Jürgen David Starker Rückhalt im Tor: Kapitän Jürgen David Wie immer trinkfest:Olaf Hoffmann (Anita im Vordergrund ist darüber not amused) Zwei alte Haudegen: Torschütze Michael Strohbach (links) und Uwe Hoffmann Bernd Hübschmann nimmt die Urkunde von Bürgermeisterin Andrea Barth entgegen
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